Goodwood Festival of Speed 2010

Schon mal von Goodwood gehört?

Nein? Kein Wunder - viel hört man nicht von Goodwood. Die wenigen Artikel in den einschlägigen Zeitungen, die ich in den letzten Jahren fand, machten mich neugierig. Da müsste man mal hin, klang alles sehr interessant für einen Autoverrückten. Bei dem Vorhaben blieb es viele Jahre.


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„Hast Du schon mal vom Goodwood Festival of Speed gehört?“ „Nee, was ist das denn?“ meinte Stefan.

Peter kannte Goodwood auch und wir konnten Stefan begeistern. Jetzt waren wir schon zu dritt, die meinten, dass wir da mal hin müssten. Also los, gesagt getan, Arbeitsteilung: der eine bucht die Fähre, der andere besorgt die Karten (die es nur im Vorverkauf gibt) und der dritte reserviert die Zimmer im Hotel.

Also ging´s im Juli nach Südengland. Natürlich mit dem Auto, nix Fliegen oder so, ist zwar preisgünstiger, aber noch nichts für uns. Außerdem sind wir links Fahren gewöhnt! Trotzdem: das erste Mal in England zu fahren bedarf anfänglich der erhöhten Konzentration. Nach ein paar Kilometern hatten wir uns gut eingefahren und die Neugierde auf Goodwood stieg. Also nicht zum Hotel sondern direkt an die Strecke.


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Ein sehr gute Entscheidung, wie sich heraus stellen sollte. Am späten Freitagnachmittag trafen wir ein. Alles sehr gepflegt, ordentlich, zahlreiche Parkplätze auf den Ländereinen des Earl of March, überall Einweiser…. Das hatten wir gar nicht erwartet. Von der ersten Minute an fühlten wir uns wie erwünschte Besucher. Alles ganz easy, alle Personen, ob Ordner, Offizielle, andere Besucher, waren auffällig, jedoch keinesfalls übertrieben, höflich und zuvorkommend, was wir in Deutschland doch zunehmend vermissen.

Die gesamte Organisation des Festivals war gelungen. Das Begleitprogramm, wo zahlreiche Hersteller ihre Produkte präsentierten, hatte Messecharakter.

Und wie kamen wir mit dem englischen Essen zurecht? McDonald´s sahen wir weder von außen noch von innen. Auf dem Festival gab es alles, von italienischem Kaffee in allen Variationen über amerikanische Sandwiches, Eis, bei den sommerlichen Temperaturen auch nicht zu vernachlässigen, Pasta, Pizza, Braten, belgische Pommes Frittes und zahlreiche andere Leckereien. Das führte dazu, dass wir am Sonntag bereits zum Frühstücken auf dem Gelände waren und dabei das Flair genossen.


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Viel zu schnell gingen unsere zweieinhalb Tage vor Ort vorbei. Den Sonntag ließen wir in Brighton ausklingen und am Montag ging es zurück nach Dover, über den Kanal wieder nach Nordrhein Westfalen. Schade, die Zeit war zu schnell vorüber.

Schon auf der Rückfahrt stand unser Entschluss fest: Im Jahr 2011 sind wir wieder dabei! Diesmal zu fünft!


Text: wv, Bilder: PeterR

 
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